Endspurt zum Abriss

Wieder sind zwei Monate vergangen und Vieles ist passiert auf der OR3…

Über Weihnachten und Neujahr konnten wir mit bis zu 13 Helfern viel schaffen, aber auch das neue Jahr hat uns einige begeisterte neue Helfer beschert, für die wir sehr dankbar sind. Mit so Vielen die treu mitmachen ist natürlich auch baulich viel passiert.

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Die Fußböden sind komplett entfernt und das Dach im Abrissbereich konnte im Januar fertig abgedeckt werden. Außerdem sind die Fenster im 2. und 3. Stock raus, so dass es jetzt von außen schon fast abrissfertig aussieht.

Bis dahin haben wir aber noch einiges zu tun:
Aus den Innenhöfen muss der Schutt entfernt werden, die Verbindungen zwischen den Gebäudeteilen müssen schonmal per Hand & Boschhammer aufgebrochen werden und vieles andere ist noch vorzubereiten bevor dann Anfang April der Abriss starten kann.

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Um bis dahin bereit zu sein brauchen wir allerdings noch tatkräftige Unterstützung!

Mitmachen könnt ihr immer Dienstags und Donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr, sowie Mittwoch abends mit eurem Hauskreis (oder auch an anderen Abenden, meldet euch einfach mal bei Reiner).

 

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2015-06-16 13.21.53 Mitmachen lohnt sich übrigens nicht nur für diejenigen, die Spass daran haben Wände einzureißen – hier ein paar Impressionen von einem ganz normalen Bautag:

Das Gebäude mag ohne Fenster zwar etwas unwirtlich aussehen, aber auf dem Weg vom Eingang zum Pausenraum werde ich bereits von lächelnden Gesichtern begrüßt. Da steht einer, bohrt ein Loch in die Wand und winkt mir zu, ein anderer schiebt Schutt auf seiner Schubkarre vor sich her und begrüßt mich im Vorbeigehen herzlich. Irgendwo singt jemand, während er Feuerholz schneidet und übertönt dabei glatt die Kreissäge – wenn der keinen Spass hat 😉

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Im Pausenraum treffe ich Reiner und erhalte zuallererst meine „Versicherung“ – das Gebet um Gottes Schutz während der Arbeit gehört genauso dazu wie feste Stiefel, Schutzbrille und Handschuhe.
In der Mittagspause gibt’s wie immer leckeres Essen und Kaffee, Kekse und einen „kalorienfreien Nachtisch“ in Form einer Andacht.
Oft schließt sich ein kurzer Sprachunterricht an, denn viele der Helfer lernen grad erst Deutsch und haben Fragen zur Sprache. Im Pausenraum ist es übrigens zur Zeit wohlig warm, so dass man sich auch außerhalb der Mahlzeiten gern mal dorthin verläuft. Da gibt es immer Jemanden zum Quatschen, ein Käffchen und im Kamin knistert ein gemütliches Feuer… Ihr seht, wir genießen die Arbeit 😉