Nächste Etappe

Da unser Gerüst nur eine Breite von knapp 20 Metern abdeckt wird die Fassade in Etappen aufgearbeitet. Das erste Drittel der Südseite ist so bereits fertig geworden und der nächste Abschnitt wurde eingerüstet.

Weiterhin sind wir auf Regenwasser angewiesen. Dieses nutzen wir für die Toilettenspülung und für Arbeiten, bei denen viel Wasser benötigt wird, zum Beispiel die Reinigung der Wand mit Hochdruckwasserstrahl. Da wir einen Bagger geliehen bekamen, konnten wir uns dazu im Hof eine Grube ausheben, in die nun 3 Regenwasserbehälter von je 1 m³ eingehoben werden. Diese bleiben dann in Benutzung, bis wir einen eigenen Wasseranschluss haben. Mit Trinkwasser versorgen wir uns bis dahin weiter von der S60.

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Was macht die Baustelle eigentlich im Winter?

Auch im Winter gibt es auf der Baustelle viel zu tun.

Zwar sind viele Arbeiten wegen der kalten Temperaturen nicht möglich. Beton härtet nicht aus, Farbe und Dichtung kann bei Minusgraden nicht verarbeitet werden. Jedoch können wir die Zeit nutzen, um die Holzschalung bei der Südwestfassade herzustellen. Die kann auch direkt aufgeschraubt werden.

Im Gebäude lässt es sich auch noch recht angenehm arbeiten. Da unser Gemeinschaftsraum durchgängig gut geheizt wird können wir uns auch immer wieder aufwärmen. Nicht zuletzt bei dem guten Mittagessen, das uns zu den Arbeitstagen von ein paar wunderbaren Menschen vorbeigebracht wird.

/fm

Fassadenarbeiten

Seit unser Gerüst steht ist unsere Hauptbeschäftigung die Südfassade (Richtung Bahnhof Reick) des Gebäudes zu gestalten. Die meisten Fenster sind bereits abgeschliffen, gestrichen und wieder eingesetzt. Ein Abschnitt nach dem anderen wird jetzt von außen mit Holz beplankt und angestrichen.

Außerdem ist hier ein neuer Zugang ins Erdgeschoss entstanden. Damit wir auch auf der Nordseite (Richtung Pferderennbahn) den gesamten Kellerbereich abdichten und dämmen können, müssen wir unseren aktuellen Haupteingang demnächst aufgeben. Die neue Holztreppe ist dafür ein guter Ersatz.